Bauvorhaben der Räuberschützen nicht eingeschlafen

Liebe Gönner und Freunde der Räuberschützen Mittergars.

 

 

Ich möchte euch gern informieren, wie es mit dem Anbau unseres Schützenheimes steht.

Ja, wir wollen noch immer unser Schützenheim erweitern, leider haben wir die erste Hürde noch immer nicht überwunden. Wie ihr alle wisst, benötigen wir für unser Bauvorhaben von der Kirchenstiftung eine Abstandsflächen-Übernahmeerklärung in Form einer Grunddienstbarkeit. Die entsprechenden Antragsunterlagen sind bereits im Januar 2018 von der Kirchenverwaltung Mittergars mit positivem Bescheid an das Ordinariat weitergeleitet worden. Mehrfache Rückfragen bis hin zu einer Schätzkostenaufstellung, wenn man den Bau als Querbau ausführen würde, wurden von uns schriftlich beantwortet. Daraufhin hat uns die Grundstücksabteilung der erzbischöflichen Finanzkammer in München informiert, dass sie keine Grunddienstbarkeiten übernehmen. Daher wurde uns der benötigte Streifen von 1,25 m, in Summe etwa 25 m², zum Kauf angeboten.

Die Vorstandschaft hat dann gleich entschieden, dass wir den Streifen Grund, den wir für eine vernünftige Anbaugröße noch benötigen, käuflich erwerben wollen. Hans Sachenbacher hat gleich alles in die Wege geleitet, der Notar hat den Kaufvertrag zur Prüfung ans Ordinariat geschickt.

Dort ist er am 07.04.2018 beim zuständigen Bearbeiter eingegangen. Dieser hat ihn am 19.04.2018 an die interne Rechtsabteilung zur Prüfung weitergegeben. Trotz mehrmaliger Nachfrage durch das Notariat haben wir vom Ordinariat immer noch keinen Bescheid erhalten. Bei einem Telefonat von Hans Sachenbacher mit der Sekretärin des Bearbeiters im Ordinariat sagte diese nur: „sie wissen ja, Gottes Mühlen…“.  Ich hoffe nur, dass nicht alle Hürden solch lange Zeit in Anspruch nehmen. Sobald wir einen positiven Bescheid vom Ordinariat erhalten, findet der Notartermin mit Unterzeichnung des Kaufvertrages statt. Erst dann können wir den Eingabeplan fertigstellen und diesen dann auch der Gemeinde vorlegen. Mein persönliches Ziel, heuer in unsere erweiterten Räume einziehen zu können, muss ich wohl begraben. Nächstes Jahr hoffe ich inständig, können wir dann alle ab Herbst viele gesellige Stunden in unserem neu gestalteten Vereinsheim verbringen.

 

Josef Huber, Schützenmeister