Vivek – Jetzt oder nie!

Vivek, auch bekannt als Chris Kolumbus lockte am 27. Mai viele Fans in den Mittergarser Dorfsaal. Der lächelnde Barde wurde begleitet von dem Schlagzeuger, Sänger und Gitarristen Julian Groß sowie dem Pianisten, Sänger und Akkordeonisten Stefan Ettinger.

Vivek und seine Band motivierten das bunt gemischte Publikum rasch zum Mitsingen und Tanzen. Es herrschte eine ausgelassene und fröhliche Stimmung. Zu der guten Stimmung hat auch das Dorfladen-Team einen wertvollen Beitrag geleistet, indem es für eine hervorragende Bewirtung sorgte.

Zurück zu Vivek: Vor seiner Zeit als Chris Kolumbus betrieb Jürgen Eibl (bürgerlicher Name) Restaurants. Als er keinen Sinn mehr in dieser Tätigkeit sah, stieg er aus und machte erstmal, worauf er Lust hatte; vor allem Kitesurfen. Mit seiner Gitarre und seinem Kite reiste er in verschiedene Länder, wo er viele Menschen in unterschiedlichen Kulturen kennen lernte.

Zurück in Bayern schrieb er weitere Lieder und ging auf Tour. Neben der Musik bietet Vivek heute Satsang-Seminare an. Diese Seminare wollen Menschen befähigen ein Leben in Liebe, Freiheit, Freude und Authentizität zu leben.

Viveks Lebenseinstellung findet sich auch in all seinen Liedern wieder. So plädiert er dafür, das eigene Leben zu leben – ohne Wenn und Aber. Er motiviert dazu, sich frei zu machen von Zwängen. So singt er vom ‚Ernst im Lem‘, der leider draußen bleiben muss. Oder in ‚Geh dein Weg‘: „Geh dein Weg, a wenn des außer dir koa anderer versteht. Bleib bei dem, wos du woaßt und sei dir treu.“

Vivek macht Musik, die einlädt, den Moment voll und ganz zu leben, einfach hier zu sein. Die Musik verbindet, berührt und öffnet die Herzen. Zu hören in seinem Lied ‚S‘ Lem is wunderbar‘, in dem er singt: „Lass uns ’s Lem lem so vui ma ko“ oder in dem Lied ‚Einfach moi do sei‘: „Lass Lem einfach moi so sei; konnst du einfach moi do sei mit mir“.

Insgesamt gesehen ein sehr gelungener Abend, an dem viel Lebenslust und positive Energie zu spüren war, von der auch noch Einiges in den Alltag mitgenommen werden konnte.

Michaela Obergrußberger